Systembeschreibung / FAQ

 

Was ist der BasicBeetle?

 

Bei dem BasicBeetle handelt es sich um einen leistungsfähigen, in Basic programmierbaren, modular aufgebauten Steuer- und Messcomputer. Kern dieses Systems ist ein AVR-Prozessor mit BasicBeetle-Betriebssystem. Durch den modularen Aufbau kann man das System nach eigenen Wünschen gestalten und aufbauen. Ebenso sind keine festen Aufbauarten oder Gehäuseformen vorgeschrieben. Es ist möglich jedes Modul in ein eigenes Gehäuse unterzubringen ebenso werden auch 19" Einschubgehäuse unterstützt. Für den kleinen Geldbeutel ist auch der Aufbau als Platinenstapel möglich.

 

Der BasicBeetle unterstützt bis zu 128 kB RAM, und kann bis zu 256 Ein-/Ausgabemodule verwalten. Zum speichern von Daten und Programmen dienen bis zu 4 AT24C512 EEPROMs gleichzeitig. Beetle Basic unterstützt die EEPROMs durch ein eigens hierfür entwickeltes Dateisystem. Möchte man Daten oder Programme auf Papier haben so unterstützt der BasicBeetle die Ansteuerung von Druckern über eine parallele Schnittstelle.

 

Im Kern des BasicBeetle arbeitet das Beetle-Basic, welches ein umfangreiches Befehlssortiment vorweisen kann. 169 Befehle enthalten, neben den Standard-Befehlen, umfangreiche String-Funktionen, Funktionen zur Dateiverwaltung, Befehle zur Semi-Multitasking-Verarbeitung, Bit-Funktionen und einiges mehr. Dabei ist der BasicBeetle ziemlich flott bei der Sache. Bis zu 40000 Befehle pro Sekunde sind durchaus erreichbar. Dies ermöglicht, trotz Basic, umfangreiche Programme, welche trotzdem schnell abgearbeitet werden.

 

Dank des CHAIN-Befehls und der Möglichkeit, Variablen dynamisch zu verwalten, muss man sich auch nicht so sehr viel Gedanken um den vorhandenen Arbeitsspeicher machen. Obwohl man diesen erst einmal voll bekommen muss. Durch CHAIN können Programme theoretisch unendlich groß werden. Variablen, die nur kurzfristig benötigt werden, können wieder aus dem Speicher entfernt werden.

 

 

Was kann der BasicBeetle?

 

Neben einem relativ umfangreichen Befehlssatz, sind auch viele Befehle für die Hardwaresteuerung und Semi-Multitasking vorhanden. Hierbei hat der BasicBeetle eine ziemlich hohe Ausführgeschwindigkeit von bis zu 40000 Befehlen pro Sekunde. Aber trotz der hohen Basic-Verarbeitungsgeschwindigkeit sind dem Basic auch Grenzen gesetzt.

 

Hier greift das modulare Konzept des BasicBeetles ein. Dort, wo das Betriebssystem nicht mehr mithalten kann, wird das System durch Hardwareelemente in Form von Erweiterungsmodulen ergänzt. So sind z.B. Frequenzmessmodul, AD-Wandler, DSO (Oszilloskop-Modul) und weitere als Erweiterungsmodul erhältlich oder in Entwicklung. Hierbei übernehmen die Module die zeitkritischen Aufgaben. Der BasicBeetle selbst sorgt dann nur noch für die Verarbeitung und Darstellung der ermittelten Daten.

 

 

Ist der BasicBeetle dann nicht sehr teuer?

 

Das kostenintensivste am ganzen BasicBeetle-System dürfte wohl der BasicBeetle-Chip selbst sein. Die Erweiterungsmodule sind oft schon für wenig Geld zu bekommen. So kann man sich, sofern schon ein BasicBeetle vorhanden ist, sein System für ein kleines Taschengeld um etliches in den Anwendungsbereichen erweitern. Die passende Software gibt es auf dieser Seite kostenlos und wird ständig erweitert.

 

Ebenso ist die Hardware des BasicBeetles auf dieser Seite hier beschrieben wodurch es jedem ermöglicht wird, sich selbst entsprechende Erweiterungsmodule zu entwickeln.

 

 

Wo liegen die Einsatzgebiete?

 

Der BasicBeetle dient nicht nur als Spiel- und Lernwerkzeug für die Computertechnik. Vielmehr soll dieses Computersystem in universellen Gebieten zum Einsatz kommen.

 

Viele Elektroniker haben eine ganze Galerie von verschiedenen Mess- und Testgeräte. Der BasicBeetle ermöglicht es, viele dieser Geräte in einem System zu vereinen. Soll z.B. eine Frequenz gemessen werden, einfach das entsprechende Programm für das Zähler-Modul laden und der BasicBeetle ist ein Frequenzmesser. Muss eine Spannung oszilloskopiert werden, Programm für das DSO-Modul laden und der BasicBeetle ist ein Oszilloskop. Braucht man dann ein mehrfaches Multimeter, einfach Programm für AD-Wandler laden und wir haben ein Mehrkanal-Multimeter. Hat man zur Zeit keinen Bedarf an einem Messgerät ist der BasicBeetle eine Digital-Uhr oder ermöglicht dem Anwender auch ein kleines Spielchen in der Pause.

 

Aber nicht nur als universelle Messstation ist der BasicBeetle einsetzbar. Auch für Steuerung ist dieser Rechner verwndbar. Durch den modularen Aufbau ist die Steuerung sehr flexibel aufbaubar und ggf. auch schnell zu ändern. Mit Hilfe der Autostart-Funktion kann der BasicBeetle komplett autark arbeiten und ist nach der Programmentwicklung von keinem Terminal mehr abhängig. Man kann z.B. mit dem Beetle eine Modellbahn bis zu 2048 Schaltartikel oder bis zu 1024 Weichen steuern und überwachen. Mit einem PWM-Modul können analoge Loks gesteuert werden. Es ist aber ebenso denkbar, dass man sich über ein Erweiterungsmodul in die digitale Steuerung hängt und somit der BasicBeetle hierfür die Schaltzentrale bildet.

 

Auch für die Home-Automatisation ist der BasicBeetle hervorragend geeignet. Auch hier kommt einem die Autostart-Funktion sehr zur Hilfe und schon steuert der Beetle die Heizung, schaltet die Beleuchtung, aktiviert zu einer bestimmten Zeit die Kaffeemaschine oder sorgt für eine Zeitbegrenzung beim Fernsehen der lieben Kleinen.

 

Das sind nur ansatzweise einige kleine Beispiele. Da der BasicBeetle sehr flexibel aufgebaut ist und an die Grundkonfiguration nur sehr geringe Ansprüche stellt, gibt es sicher noch einige Themenfelder mehr, für die der BasicBeetle geeignet ist.

 

 

Zukunftsaussichten

 

Neben den schon vorhandenen Modulen, wird es in Zukunft noch etliche weitere Module geben, die dann nahezu alle denkbaren Probleme lösen.

 

Man wird aber mit den Erweiterungen nicht allein gelassen. Zu jedem neuem Modul wird es auch immer kleinere oder größere Programme und Lehrgänge geben. Des Weiteren steht ein Forum zur Verfügung, in dem man Probleme erörtern kann.

 

Auch Modulunabhängige Programme wird es immer wieder geben. Bei den Lehrgängen wird es auch Themengebiete geben, welche nicht zwingend etwas mit dem BasicBeetle zu tun haben. Z.B. Sortieren von Daten, Multitasking, Programmiertechniken. Zum ausführen und ausprobieren der Testprogramme wird dann natürlich ein BasicBeetle benötigt.

 

 

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