Der EES-Baukasten

 

Man möchte sich ein wenig oder auch etwas mehr mit Elektronik befassen. Möchte aber nicht immer alles fest auf einer Platine löten, da es sich evtl. nur um Versuche und 'Spielereien' handelt. Viele wählen hierfür dann z.B. ein Steckboard, welches im ersten Anschein auch sinnvoll erscheint. Aber schnell kann hier auch Frust aufkommen, weil man, gerade als Anfänger, ständig mit dem suchen von Wertangaben, Anschlussbelegungen etc. beschäftigt ist. Aber auch wer viel mit Digitalelektronik oder Mikrokontroller-Technik experimentiert, kommt sehr schnell an die Grenzen der Steckboards. Schnell vermiesen einem Wackelkontakte an den Steckboard-Pins oder parasitäre Kapazitäten die Experimentierfreude.

 

Für diese und weitere Anwendung wurde der EES-Baukasten (Elektronik-Experimentier-System) entwickelt. Es gibt hier 3 große Kategorien, welche aber beliebig untereinander gemischt werden können.

 

Der Aufbau der Module findet mit handelsüblichen Bauelementen statt. Für die Verbindungen der einzelnen Kontakte dienen Stiftleisten und Buchsenstecker, welche günstig im Shop zu bekommen sind.

 

In der Analog-Elektronik können die einzelnen Bauteile bequem untersucht werden. Jedes Bauteil-Modul ist mit Schaltzeichen und Wert beschriftet. Die Module sind so aufgebaut, dass man den Experimentieraufbau schaltplannah nachvollziehen kann. Muss ein Wert getauscht werden, ist dies in sekundenschnelle erledigt. Im Gegensatz zu Steckboards artet hier das experimentieren nicht zu einer 'chirurgischen Herzoperation' aus.

 

Auch für die Digitaltechnik gibt es passende Module. Die Schaltkreis-Fassungen sind, trotz des kompakten Aufbaus, leicht zu verdrahten. Es gibt Ein- und Ausgabe-Module, Ziffern-Anzeigen und zum überprüfen der diversen Logik-Zustände , ein Logiktester-Modul.

 

Eines der wohl interessantesten Elektronik-Bereiche ist die Mikrokontroller-Technik. Hier ist man bei Steckboard-Aufbauten recht schnell am Ende angekommen. Beim EES sind die wichtigsten Baugruppen zu Modulen zusammen gefasst um so eine störungsfreie Mikrokontroller-Schaltung aufzubauen. Das AVR-Modul enthält z.B. bereits einen Sockel, um diverse Quarze einzusetzen, die ISP-Schnittstelle ist gleich auf einen 10-poligen Wannenstecker heraus geführt. Sämtliche Ports sind über entsprechende Kontakte erreichbar. Weitere Module z.B. für die serielle Schnittstelle, Speicher-Module oder auch Anzeige-Module sind vorhanden.

 

Das Angebot der Module wird laufend ergänzt. Wer das eine oder andere Modul vermisst, darf es gerne mitteilen und wenn möglich, wird ein entsprechendes Modul entwickelt.

 

Wer möchte kann die Beschreibung, Aufbau und die Bauanleitung des EES auch im BaukastenWiki mit meiner Genehmigung, nachlasen. Das BaukastenWiki ist Bestandteil des Baukasten-Forums.

 

 

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