VGATerm Aufbau

 

Stückliste

 

Bezeichnung

Bauteil
R1 Widerstand 10 kOhm
R2 Widerstand 330 Ohm
D1 Leuchtdiode
C1, C2 Keramikkondensator 22 pF
C3-C6 Elko 10 µF/16V
C7, C13 Elko 100 µF/16V
C8-C12, C14-C15 Keramikkondensator 100 nF
S1 Taster, Schließer-Kontakt
V1 VGA-Text-Modul
IC1 ATmega162-16PU mit VGATerm
IC2 74 HC 573
IC3 SRAM 128kx8 z.B. 628128
IC4 MAX232, ICL232 o.ä.
Q1 Quarz 14,7456 MHz
X1

Stecker/Buchse für Bussystem

Frei wählbar

X2 9 Pol Sub-D-Stecker
X3

6 polige Mini-Din-Buchse

Bauteilesatz im DES bestellen

 

 

Beschreibung

 

Das VGATerm-Modul wurde entwickelt um einem Mikrokontrollersystem ein einfaches, aber leistungsstarkes, Terminal-System zur Verfügung zu stellen. VGATerm ermöglicht den Anschluss eines handelsüblichen VGA-Bildschirms mit min. 800x600 Pixel oder einem anderen Bildschirm mit S-Video-Eingang. Hierbei können bis zu 16 Vordergrund- und bis zu 16 Hintergrundfarben ausgewählt werden (Bei S-Video nur in Grautönen). Auch blinkender Text ist möglich.

 

Eine PS2-Tastatursteuerung ermöglicht komfortable Eingaben. Auch die Sondertasten, wie die F-Tasten, Caps Lock etc. werden unterstützt. In der Standardversion ist diese Steuerung für deutsche Tastaturen ausgelegt. Für anderen Sprachen bitte anfragen.

 

Die Datenübertragung zum Terminal erfolgt über die serielle Schnittstelle und kann zwischen 300 Baud und 115200 Baud variiert werden. Das Protokoll ist fix auf 8 Datenbit, Keine Parität und 1 Stopp-Bit festgelegt. Die Umschaltung der Baudrate ist im Setup-Menu problemlos möglich. Es ist natürlich darauf zu achten, das der angeschlossene Host mit den selben Parametern arbeiten. Ein 64 kByte Datenpuffer sorgt dafür, dass selbst bei schnellen Ausgaben, es keine Ausgabeschwierigkeiten gibt.

 

Die Steuerung des Terminals erfolgt über Steuersequenzen, welche dem VT100-Standard angelehnt sind. Einige spezielle Kommandos für den BasicBeetle wurden hinzugefügt.

 

Die Hardware ist so ausgelegt, dass diese leicht zum BeetleTerm aufgerüstet werden kann, womit man dann noch weitere Features erhält wie z.B. Programmeditor, Möglichkeit zum Programmtransport zum PC und weiteres. Wer dieses Terminal aber nicht an einem BasicBeetle betreibt, der wird mit dieser Version auskommen.

 

 

Aufbau

 

Der Modulaufbau ist nicht sonderlich kompliziert. Nur wenige passive Bauteile und 2 Drahtbrücken sind vorhanden. Etwas schwieriger ist der Einbau der PS2-Buchse. Bedingt durch die Masseflansche benötigt diese unterschiedlich große Löcher.

 

Wurde alles bestückt, sollte man die Betriebsspannung anlegen und an den entsprechenden Punkten die Betriebsspannung prüfen. Insbesondere an Pin 1 (GND) und Pin 2 (+5V) am VGA-Modul sollte man die Spannung genau prüfen. Nach Abschalten der Spannung können nun alle ICs eingesetzt werden.

 

Das VGA-Modul wird mit einer Präzisionsstiftleiste versehen und dann in einer Präzisionsbuchsenleiste auf der Platine gesteckt. Das Ganze wird mechanisch durch 10mm hohen Abstandsbolzen/Rollen stabilisiert, so dass das VGA-Modul einen festen Sitz hat.

 

Nun können die CPU, der RS232-Wandler, das Latch und das RAM eingesetzt werden. Das RAM sollte man zum Schluss in seinem Sockel unterbringen, da dieses recht empfindlich ist.

 

 

Inbetriebnahme

 

Die PS2-Tastatur wird in die zusätzliche Mini-Din-Buchse (X3) eingesteckt. Ein VGA-Monitor oder TV mit S-Video-Eingang kommt an das VGA-Modul.

 

Wird nun die Betriebsspannung wieder eingeschaltet, sollte noch einer kurzen Zeit die Start-Meldung des VGA-Moduls erscheinen. Diese besteht aus 2 Zeilen und erscheint am oberen Bildschirmrand. Während dieser Meldung prüft VGATerm das ganze System. Sollten Fehler entdeckt werden, wird dies hier gemeldet und das System gestoppt. In diesem Fall die Bestückung und die Lötstellen noch einmal genau prüfen.

 

Konnten keine Fehler gefunden werden, erscheint einen Augenblick später der Begrüßungs-Bildschirm. Mit einer beliebigen Tastenbetätigung auf der angeschlossenen Tastatur startet das Terminal.

 

Um die Kommunikation zu testen, kann man Pin 2 und 3 der seriellen Schnittstelle mit einer so genannten 'Loop-Back-Schleife' versehen, also die beiden Pins kurzschließen. Nun muss bei jedem Tastendruck das entsprechende Zeichen auf dem Monitor/TV erscheinen. Die eingebaute Tastaturroutine ist für deutsche Tastaturen ausgelegt. Sollte eine andere Sprache benötigt werden, bitte einfach anfragen.

 

Das Terminal arbeitet Standardmäßig mit 19200 Baud (8 Bit, Keine Parität, 1 Stopp-Bit). Als Terminal-Farbe wird Hellgrau auf schwarzen Grund eingestellt. Möchte man andere Farben und/oder eine andere Baudrate haben, so kann man mit [Strg][Alt][Entf] das Systemmenü aufrufen und die Daten nach den persönlichen Wünschen ändern.

 

 

Das System-Setup

 

Mit der oben genannten Tastenkombination erreicht man das Systemmenü. Hier können z.B. die Baudrate oder auch das Farbschema des Terminals oder der Systemoberfläche geändert werden. Für den VGATerm-Anwender sind wohl hauptsächlich die Baudrate und die Farbkombination für das Terminal von Interesse. Die anderen Farbkombinationen haben erst bei BeetleTerm eine größere Bedeutung.

 

Setup-Bildschirm

 

 

Die einzelnen Menüpunkte lassen sich mit [▲] und [▼] anfahren. Wurde das Ende oder der Anfang der Menüliste erreicht, springt die Auswahl an den Anfang bzw. an das Ende.

 

Will man die Baudrate ändern, muss man nur auf dem Menüpunkt 'Baudrate zur Kommunikation mit Host' die Taste [Enter] betätigen. Bei jeder Betätigung wird die nächst höhere Übertragungsrate angezeigt. Sind die maximal möglichen 115200 Baud erreicht, springt der Zähler wird auf 300.

 

Die weiteren Menüpunkte ermöglichen die Änderung der diversen Farben für das Terminal und der Systemelemente. Möchte man eine Farbe ändern, so muss auf den entsprechenden Menüpunkt [Enter] betätigt werden. Es erscheinen nun an den Farbbalken, im unteren Bildschirmbereich, Pfeile. Diese kann man jeweils mit [V] oder [H] weiter schalten. Hat man die gewünschte Farbkombination gefunden, so wird diese mit [Enter] übernommen. Es ändert sich nun das 'Test' bei dem gewünschten Systemelement. So kann man überprüfen, ob die Kombination gefällt oder erneut geändert werden muss.

 

Möchte man doch wieder die Standard-Farbkombinationen für alle Elemente haben, muss der Menüpunkt 'Farben auf Standard setzen' angewählt werden.

 

Mit 'Baudrate auf Standard setzen' setzt man die Baudrate wieder auf 19200 Baud.

 

Möchte man das Setup verlassen, muss [ESC] betätigt werden. In der Statusleiste wird nun gefragt, ob man die Einstellungen speichern möchte. Bei Betätigung von [J] werden die Daten im EEPROM gesichert und das Terminal wendet die neue Farbkombination und Baudrate an. Ebenso wird das neue Farbschema gewählt, wenn Setup erneut aufgerufen wird. Eine beliebige andere Taste, bei der Abfrage verlässt das Setup ohne die Einstellungen zu speichern.

 

 

Schaltplan

 

 

 

Layouts

 

Klicken auf die Bilder öffnet diese in Originalgröße.

 

Lötseite

(Von Bestückungsseite aus gesehen)

Bestückung

 

 

Wer die Platine fertigen lassen möchte, kann dem Platinenhersteller die Originalplatine, erstellt mit Sprint-Layout 5.0, zusenden. Hier kann man diese herunter laden.

 

Im Forum besteht ein Angebot, die nötigen Platinen fertigen zu lassen. Näheres Hier.

 

Zum betrachten und ausdrucken der SPrint 5.0-Layout-Dateien, kann man diesen Viewer verwenden.

 

 

Frontplatte für Stapelaufbau

 

Es ist möglich, das VGATerm-Modul als externes Gerät zu betreiben. Die Layouts sind aber auch so gestaltet, dass das Modul in den BasicBeetle Platinenstapel integriert werden kann. Hierbei benötigt das VGATerm nur die Betriebspannungsversorgung des BasicBeetle welche es durch die Backplane-Platine bekommt.

 

Um VGATerm in den Stapel zu integrieren, wird dann noch eine Frontplatte benötigt welche mit Hilfe der Bolzen der VGA-Buchse des VGA-Moduls gehalten wird. Diese Frontplatte beinhaltet dann auch die RS232-Schnittstelle, den Reset-Taster und die Power-LED. Auschnitte an der Stelle des PS2 und des S-Video-Anschlusses sorgen für den Zugang zu diesen Buchsen.

 

Will man über dem VGATerm-Modul noch weitere Module anbringen muss man diese mit Distanzbolzen mit einer Gesamthöhe von 50mm anbringen.

 

Die Frontplatte passt auf einer Roh-Platine mit einer Größe von 100x75mm. Es muss hierbei einen Teil der Platine abgesägt werden. Klicken auf die Bilder öffnet diese in Originalgröße.

 

Lötseite

(Von Bestückungsseite aus gesehen)

Bestückung (Bestückungsseite)

 

Wer die Platine fertigen lassen möchte, kann dem Platinenhersteller die Originalplatine, erstellt mit Sprint-Layout 5.0, zusenden. Hier kann man diese herunter laden.

 

Im Forum besteht ein Angebot, die nötigen Platinen fertigen zu lassen. Näheres Hier.

 

Zum betrachten und ausdrucken der SPrint 5.0-Layout-Dateien, kann man diesen Viewer verwenden.

 

 

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